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51. Jahrestagung von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen

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Lernen im Zeitalter der menschlichen Digitalität

Wie kann Bildung in einer Zeit tiefgreifender technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen zukunftsfähig gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 51. Jahrestagung von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen am 1. Oktober im Bildungshaus Bad Nauheim.

Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Schule, Wirtschaft und Bildung kamen zusammen, um über neue Formen des Lernens, berufliche Orientierung und gelungene Kooperationen zu diskutieren.

Einen zentralen Impuls setzte Bildungsexpertin Stephanie Wössner mit ihrem Vortrag „Die Zukunft des Lernens ist nicht digital, sondern menschlich!“. Dabei wurde deutlich: Zukunftsorientiertes Lernen bedeutet weit mehr als den Einsatz neuer Technologien. Entscheidend ist vielmehr, junge Menschen dazu zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen, selbstbestimmt zu lernen und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Wössner zeichnete den Wandel vom traditionellen, stark lehrerzentrierten Unterricht hin zu einem Lernverständnis nach, bei dem Schülerinnen und Schüler zunehmend selbst Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen. Lehrkräfte werden dabei stärker zu Begleitenden und Unterstützenden. Gefragt sind flexible und kreative Köpfe, die nicht nur auf Herausforderungen reagieren, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln und Neues gestalten.

Auszeichnungen für besonderes Engagement

Ein weiterer Höhepunkt war die Landespreisverleihung des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises 2026, bei der die beteiligten Unternehmen ihre Initiativen zur beruflichen Orientierung vorstellten. Bundesgeschäftsführerin Miriam Reitz und Landesgeschäftsführer Matthias Rust würdigten das besondere Engagement.

In der Kategorie „Starter Unternehmen“ wurden die FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG aus Fulda, Repp Metallbau + Schlosserei GmbH aus Echzell und Walter Uhl technische Mikroskopie GmbH & Co. KG aus Aßlar ausgezeichnet.

In der Kategorie „SCHULEWIRTSCHAFT-Unternehmen“ gingen die Würdigungen an FingerHaus GmbH aus Frankenberg/Eder, Opel Automobile GmbH aus Rüsselsheim und Pirelli Deutschland GmbH aus Breuberg.

Besonders erfreulich aus Sicht von SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus: In der Kategorie „SCHULEWIRTSCHAFT Kooperation Schule – Unternehmen“ wurden die InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG und die Erich-Kästner-Schule Wiesbaden für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit gewürdigt. Den Preis nahmen Schuldirektor Dirk Mlaka, Konrektor Tobias Schmidt und Alexander Achatz, Leiter Bildungszentrum InfraServ Wiesbaden und Sprecher Wirtschaft in unserer Region entgegen.

Schülerfirmen verbinden ökonomische Bildung und Berufsorientierung

Wie praxisnah ökonomische Bildung mit beruflicher Orientierung verbunden werden kann, zeigte anschließend Christina Wirtz von IW JUNIOR. Schülerfirmen bieten jungen Menschen die Möglichkeit, unternehmerisches Denken und Handeln unmittelbar zu erleben. Durch die attraktiven Rahmenbedingungen des JUNIOR-Programms ist der Einstieg vergleichsweise niedrigschwellig – die dabei gewonnenen Erfahrungen reichen von Teamarbeit und Eigenverantwortung bis zum praktischen Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge.

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Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft von Lehrerinnen und Lehrern.

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